Eine der vordringlichen Aufgaben der Stadt ist es, die Schaffung von deutlich mehr bezahlbarem Wohnraum zu gestalten. Daher fordern wir:

  • flexible Anwendung der Optionen des neu geschaffenen Gebäudetyps E
  • Einführung einer Fehlbelegungsabgabe für einkommensstärkere Mieterinnen und Mieter städtischen Wohnraums
  • Rückkehr zur SOBON 2017, ggf. mit Verlängerung der zeitlichen Bindung für geschaffenen, sozialen Wohnraum
  • Beschleunigung von Baugenehmigungen
  • Vereinfachte Genehmigungsverfahren für Aufstockungen des bestehenden Mietwohnungsbestandes
  • Unterstützung des genossenschaftlichen Wohnraumbaus durch Zurverfügungstellung von städtischem Grund in Erbpacht
  • Vereinfachte Umwandlung von Gewerbeimmobilien in Wohnimmobilien
  • Mehr Neubauwohnungen durch die stadteigene Münchner Wohnen
  • deutliche Einschränkung der Ausweisung von Gewerbeflächen in neu zu beplanenden und zu überplanenden Gebieten
  • Erlass von Bebauungsplänen sowie Erhaltungs- und Gestaltungssatzungen zum Schutz der bestehenden Baustruktur und Lebensart
  • Erhalt von Frischluftschneisen
  • Stopp von Bodenversiegelung und Schutz von Grünflächen
  • Verbesserte Koordination unterschiedlicher, öffentlicher Bauvorhaben untereinander und auch zwischen öffentlichen und privaten Bauvorhaben, auch mit technischer Unterstützung (KI-basierte Planungskoordination)
  • Verbesserte Kontrolle des notwendigen, räumlichen und zeitlichen Umfangs von öffentlichen und privaten Baustellen im öffentlichen Raum (z. B. auch durch gezielte, technische Überwachung mittels Drohnen)

Zudem müssen wir die maß- wie planlose Nachverdichtung zeitnah stoppen und den charmanten Charakter unserer Stadtviertel langfristig schützen. Die vorgeschlagenen Maßnahmen hierfür sind im von uns federführend initiierte Bürgerbegehren "Für ein lebenswertes München - maßlose Nachverdichtung stoppen“ enthalten.