Kultur

München ist eine Kulturstadt von internationalem Format. Ob klassisch, modern oder avantgardistisch - viele Stilrichtungen sind in München auf hohem Niveau heimisch. Das Angebot ist breit, wenn auch nicht für jeden erschwinglich. Die kulturelle Teilhabe ist ein geschütztes Menschenrecht, das jedem zusteht. Kultur in allen Ausprägungen - Musik, Theater, Kino, Museen, Galerien, aber auch Stand-up - muss für alle erlebbar sein. Dabei gilt es, nicht zwischen sogenannter Hoch- und Gebrauchskultur zu unterscheiden, sondern möglichst breit zu fördern, damit der Einzelne die Auswahl an kulturellen Erlebnis- und Betätigungsfeldern hat.

Unser Angebot:

  • Städtische Kultueinrichtungen weiter baulich und in ihrer künstlerischen Ausgestaltung finanziell unterstützen und sie einem breiten Publikum zugänglich machen
  • Förderung von Kindern und Jugendlichen durch Ausbau von entsprechenden Angeboten, z.B. Offensive für musische Fächer an städtischen Schulen
  • Gewährleistung der Chance zum Erlernen eines Instruments für jedes Kind
  • Teilhabe von Senioren an städtischen kulturellen Angeboten
  • wirtschaftlich und organisatorisch deutlich engere Zusammenarbeit zwischen Stadt, Land und Bund
  • übergreifendes Museums- und Kulturkonzept für die Gesamtstadt → Schaffung einer Leitstelle “Kultur München” zur Koordination und Organisation von Synergien der Münchner Kulturinstitutionen
  • Gemeinsame Marketing-Strategien für die Sichtbarkeit der Münchner Kultur
  • Koordination der effektiven Akquisition und Nutzung von Fördergeldern und Sponsoring
  • Kulturgutscheine für Menschen mit geringem Einkommen

Vielfalt

Die offene und demokratische Grundordnung sieht sich zunehmend extremistischen Angriffen ausgesetzt, welche wir unbedingt abwehren müssen. Die Verschiebung des Diskurses und das Vordringen radikalen Gedankenguts bis in die Mitte der Gesellschaft müssen aufgehalten werden. Hier müssen wir bereits früh präventiv einwirken und Strategien entwickeln, wie wir unsere Gesellschaft schützen können. Menschen mit Beeinträchtigungen werden im täglichen Leben immer noch vor große Herausforderungen gestellt und können an der kulturellen und sozialen Vielfalt der Stadt nicht teilhaben. Wir wollen dies erleichtern und zu einer inklusiven Stadt für alle beitragen.

Unser Angebot:

  • Keine Gesprächsangebote an Vertreter von extremen oder radikalen Positionen
  • Zivilgesellschaftliche Initiativen und Organisation, die für eine offene Gesellschaft und unsere demokratische Ordnung eintreten, wollen wir fördern und unterstützen
  • Aufklärung in Schulen über populistisches und rechtsextremes Gedankengut verstärken
  • Die städtischen Bibliotheken sollen ihr Angebot an Literatur in den Sprachen aller in München lebenden Nationalitäten erweitern
  • Zugangsbarrieren zu allen Bereichen des täglichen Lebens abbauen
  • Alle relevanten Informationen der Stadt auch in einfacher und leichter Sprache zur Verfügung stellen.
  • Schaffung von barrierefreiem Wohnraum
  • Wir stehen zu unserem Motto "Leben und leben lassen" und nehmen bei sexuellen Orientierungen keine Wertung vor, egal ob Schwul, Lesbisch, Bi, Trans oder Queer. Der Schutz der angesprochenen Bevölkerungsgruppen muss verbessert und Angebote zur Kommunikation gefördert werden

Dezentralisierung & Digitalisierung

Die FREIEN WÄHLER München setzen sich für eine Dezentralisierung der städtischen Verwaltungsservicebereiche in Verbindung mit der Schaffung von Stadtteilzentren ein. Die Entwicklung einer generationenübergreifenden Zusammenarbeit und Unterstützung in der Nutzung von existentem Wohnraum sowie Pflege-, Freizeit- und Senioren-betreuung wird angestrebt. Ziel der Dezentralisierung ist die Stärkung der Verwaltungsservicebereiche in Verbindung mit einer einheitlichen Service- und Verwaltungsstruktur und der Schaffung von gleichmäßig über die Stadt verteilten Bürgerzentren (vergleichbar den bereits existenten 13 Sozialbürgerhäusern). In Kombination mit Gesundheitszentren (Ärzte und Apotheken), Pflegestützpunkten, zentralen Pack- und Verteilstationen, Einzelhandel zur Grundversorgung und Knotenpunkten des Öffentlichen-Personen-Nah-Verkehrs (ÖPNV) sowie der Förderung von Bürgergenossenschaften sollen dadurch erreicht werden.

Unser Angebot:

  • Kurze Wege (vor allem auch für Senioren) -> Stadtteilzentren ermöglichen eine Bedarfsdeckung in den Grundbedürfnissen im fußläufigen oder zumindest Kurzstreckenbereich. In Konsequenz entsteht eine deutliche Entlastung des Münchner Stadtverkehrs in den Bereichen Motorisierter-Individual-Verkehr (MIV) und ÖPNV-Nutzung
  • Die nahe Grundversorgung macht die Teilnahme am MIV in vielen Fällen überflüssig. Viele notwendige Wege können zu Fuß, mit dem Fahrrad oder auch durch ÖPNV-Nutzung im Kurzstreckenbereich erledigt werden. Die Dezentralisierung der Verwaltungsservicebereiche begünstigt zudem den persönlichen Kontakt der Bürgerschaft im Stadtteil untereinander und mit der Stadtverwaltung. Dies schafft Vertrauen in die Verwaltung und reduziert das Aggressionspotential gestresster Bürger*innen durch die Verringerung von Wege- und Wartezeiten
  • Bürgergenossenschaften verbessern und fördern die bürgerschaftliche Eigeninitiative und die individuelle gegenseitige Unterstützung im Stadtteil
  • Dies stärkt die Stadtteilgemeinschaft und entlastet die Stadtverwaltung. Die Fragestellungen “Was kann ich für andere tun” und “was kann die Stadt für mich tun” erreicht wieder ein ausgewogeneres Verhältnis
  • Mehrgenerationenprojekte -> Die bewusste Durchmischung von sozialem Wohnraum mit jungen Familien, Singles und Senioren begünstigt ein generationenübergreifendes Nachbarschaftsgefüge. Dies schafft die notwendige Basis für eine wieder selbstverständliche Nachbarschaftshilfe
  • Direkte Nachbarschaftshilfe funktioniert von „Jung“ zu „Alt“ und von Singles zu Familien ebenso wie umgekehrt. Verschiedene Lebensmodelle ergänzen sich, schaffen Vernetzung und entlasten staatliche, soziale Unterstützungsbereiche. „Leihoma-/-opa“–Modelle, Einkaufshilfen, Seniorenhausaufgabenbetreuung etc. müssen ergänzt werden, durch bedarfsgerechten Wohnungstausch innerhalb von öffentlichen und Sozialwohnungsbereichen
  • Bedarfsgerechter Wohnungstausch bedeutet, dass der steigende Wohnraumbedarf junger, wachsender Familien mit dem sinkenden Wohnraumbedarf lebensälterer Menschen (Kinder ziehen aus, aus Ehepaaren werden Single, etc.) ausgeglichen wird. Dies soll innerhalb des Sozialwohnungsbereichs durch Wohnungstausch ermöglicht werden, ohne dass dabei ein finanzieller Nachteil in Relation zur Ausgangsposition für eine(n) der beiden Beteiligten entsteht
  • Einsatz von KI-basierter IT mit dem Ziel der Reduzierung und Vereinfachung von kommunalen Verwaltungsprozessen, die nicht der Umsetzung von EU-,  Bundes-, oder Landesvorgaben geschuldet sind
  • Schneller und gezielter Einsatz von KI-Standardisierung in Verwaltungsprozessen mit den Zielen bürgerfreundlich, kostengünstig, Zeit- und Ressourcen schonend
  • Erfahrungsaustausch mit Partnerstädten (z.B. Be`er Sheva in Israel) und europäischen Kommunen zur Digitalisierung und der Nutzung von KI bei Verwaltungsprozessen
  • Automatisierte Benachrichtigung der Bürger wenn Pass, Personal-ausweis, Führerschein oder sonstige Schriftstücke abholbereit sind.
  • Investition in IT-Personal um die Digitalisierung städtischer Verwaltungsprozesse voranzutreiben